Videos mit Smart- und iPhone erstellen

Bewegtbild-Content: Snack Content für Websites und Social Media

Auf Plattformen und in sozialen Netzwerken boomen Bewegtbild-Inhalte auf. Tendenz steigend. Quadratisch, hochkant, quer – alles geht, aber es muss passen. Mit pfiffigen Geschichten und dem richtigen Equipment und How Know kann man coole Kurzspots und interessante Bewegbild-Inhalte selbst produzieren.

Smartphones

Smartphones der neueren Generation, egal ob IOS oder Android, verfügen meist über die Möglichkeit, Videodateien in Full-HD bzw. 4k aufzunehmen. Generell gilt: je aktueller das Smartphone, desto leistungsfähiger ist die eingebaute Kamera. Bei den Einstellungen der Kamera sollte darauf geachtet werden, dass die höchste Videoauflösung gewählt wird und der Bildstabilisator aktiv ist. Die Standard-Kamera-App ist meist vollkommen ausreichend. Wer will, kann sich bei iTunes- oder im Google Play-Store eine Video-App herunterladen. Einfach mal ausprobieren und sich für die Kamera-App entscheiden, mit der man am besten zurecht kommt.

Tipp:
Wenn eine zusätzliche Micro-SD-Karte vorhanden ist, sollten hierauf die Videodateien gespeichert werden. (Über die Einstellungen den Speicherort wählen.)

Bildqualität

Die Bildqualität von Videoaufnahmen mit Smartphones bei Tageslicht oder ausreichendem Umgebungslicht ist gut. Bei schlechten Lichtverhältnissen (Dämmerung oder Dunkelheit) reicht die Qualität meist nicht aus. Die digitale Zoomfunktion sollte vermieden werden: Bilder werden schnell pixelig. Wer Nahaufnahmen machen will, sollte entsprechend nah an das Objekt herangehen.

Tonqualität

Generell reicht bei Aufnahmen das eingebaute Mikro aus, um die Atmo mit einzufangen. Bei viel Wind kann es zu Rauschen kommen.

Wer eine gute Tonqualität braucht, sollte ein externes Mikrofon verwenden.

Achtung: nicht jedes Mikrofon ist hier geeignet. Die bei Smartphones verwendete Klinkenanschlüsse müssen vierpolig sein (meist mit der Belegung L,R,GND,Mic in der Anordnung TRRS). Wer andere Mikrofone verwenden will, braucht einen entsprechenden Adapter, bei dem die Kontakte gekreuzt werden.

Tipp:
Mit dem eingebauten Mikrofon eine beliebige Videosequenz aufnehmen und mit einem Player überprüfen, ob der Ton vorhanden ist. Erst danach das externe Mikrofon anschließen und erneut eine Videosequenz aufnehmen und in einem Player abspielen. So kann eine mögliche Fehlerquelle minimiert werden und dort gezielt nach einer Lösung gesucht werden.

Videostabilisierung

 Smartphones sind kleine, handliche Leichtgewichte. Dadurch werden Videos – auch bei wenig Wind oder geringer Bewegung – zu Wackel-Videos. Um dies zu vermeiden, gibt es zahlreiche Tricks und Hilfsmittel (Stative, Gimbals, etc.), die Bewegtbilder stabilisieren.

Das Smartphone sollte generell immer mit beiden Händen gehalten werden. Ein fester Stand (breitbeinig) ist ebenfalls hilfreich. Wo es möglich ist, sollte man sich selbst aufstützen oder anlehnen oder das Smartphone auf etwas stellen. Beide Oberarme rechts und links des eigenen Körpers zu stützen, erzeugt auch eine gute Stabilität.

Ideal sind externe Bildstabilisatoren wie Stative oder Gimbals. Hier gibt es eine große Auswahl von Klemm- oder (beweglichen) Dreibeinstativen oder Schwebestativen wie Gimbals. Je nachdem, welche Art von Videos gemacht werden sollen, unterscheidet sich die Stativwahl.

Wer Smartphones etwa vorwiegend für Videostatements benutzen will, für den reicht die Anschaffung eines Dreibeinstatives im unteren Preissegment völlig aus.

Tipp:
Empfehlenswert für Dreh und Schnitt mit mobilen Endgeräten ist immer eine leistungsstarke Powerbank. Dabei zu haben. Der Akkuverbrauch bei Bewegtbildaufnahmen und Videoschnitten ist extrem hoch.

Equipment für Smartphone-Produktionen

  • Smartphone / iPhone (neuere Generation)
  • Kamera-App mit HD-Funktion
  • Externes Mikrofon
  • Handyhalterung
  • Bildstabilisator (Tripod, Gimbal, etc.)
  • Powerbank inkl. Kabel
  • Video-App (Video Editor)

Videoinhalte – Storytelling

Wenn die Technik für den Dreh mit dem Smartphone steht, geht es ans Storytelling.

Videointerviews

Bei Videostatements sollte man sich vorher die Fragen überlegen und diese mit dem Interviewpartner kurz durchsprechen. Auch auf die Länge der Inhalte sollte man achten und den zu Interviewenden darauf hinweisen, ob kurze oder eher längere Statements gewünscht sind. Im Zweifel zwei Varianten aufnehmen, jeweils eine kurze und eine längere.

Der Interviewpartner sollte nicht direkt in die Kamera schauen. Meist ist es hilfreich, sich leicht seitlich vom Smartphone zu positionieren, sodass der zu Interviewende Blickkontakt hat. Der Interviewpartner sollte nicht aus dem Bild gucken.

Tipp:
An Schnittbilder für Zwischenschnitte denken. So kann ein Statement in der Ton-Spur geschnitten werden und während des Audio-Übergangs werden Schnittbilder über die Bildaufnahmen gelegt.

Link-Tipp:
Richard Gutjahr erklärt gut, wie man Videos-Interviews mit dem Smartphone dreht.
Link: www.gutjahr.biz

Achtung:
Der Interviewpartner sollte nichts kleinkariertes Graues tragen (etwa als Jacke). Dies erzeugt einen Flimmereffekt, der das Bild unruhig erscheinen lässt und den Zuschauer irritiert.

Geschichten in Bildern erzählen

Will man eine Geschichte drehen, sollte man sich vorher dazu Gedanken machen und einen kleinen Drehplan aufstellen. Hilfreiche Fragen dabei können etwa sein: Was soll erzählt werden? Was ist die Kernaussage? Wie soll die Story umgesetzt werden? Wie startet das Video? Welche Bilder sollen am Ende stehen? Spielen Personen mit? Wenn ja, welche? Werden Requisiten gebraucht? Wo spielt meine Geschichte?

Wenn der Drehplan steht, sollten anhand des Storyboards die einzelnen Szenen nach und nach gedreht werden.

Drehs bei Veranstaltungen, Events & Co.

Bei aktuellen Situationen ist es sinnvoll, viele Eindrücke mit der Kamera einzufangen. Die einzelnen Szenen sollten mindestens sieben Sekunden lang sein. Meist reagiert man auf das aktuelle Geschehen. Die Abläufe bei Veranstaltungen können einen terminlichen Zeitplan geben. Wenn viele Aufnahmen gemacht werden, ist ein zeitnaher Schnitt naheliegend. Alternativ macht man sich vor Ort Notizen zu den Aufnahmen, um später „Erinnerungsbrücken“ zu haben.

Tipp:
Wer mit dem Smartphone Videos erstellen will, sollte sich anfänglich eine Location zum Ausprobieren wählen und einfach mal experimentieren.

 Achtung:
Bei allen Videodrehs den Offline-Modus einschalten, um Störungen während der Aufnahmephase zu vermeiden.

Technik-Tipp:
Um wackelfreie Aufnahmen zu erhalten, sollte Stabilisierungsgeräte genutzt werden. Bei der Nutzung von externen Mikrophonen sollte zu Beginn die Tonqualität bei einem kurzen Probesequenz aufgenommen und in einem Player gecheckt werden.

Rechte-Tipp:
Bei Videodrehs gilt es allerlei Rechtliches zu beachten. Auf Youtube gibt es von der Kanzlei WBS die Rubrik „Recht für YouTuber“. Mittlerweile findet man dort rund 30 Videos zu verschiedenen Themen.

Videoschnitt

Sind die Videoaufnahmen im „Kasten“, geht es beim Schnitt darum, ein cooles Video daraus zu erstellen. Die Postproduktion kann entweder mit einer Video-Editor-App auf einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet) oder mit einer Schnittsoftware am Desktop erfolgen.

Bei der Nachbearbeitung sollte man zunächst die Sequenzen aneinanderreihen und die einzelnen Szenen entsprechend kürzen. Erst danach sollte man Titel erstellen, Musik oder Off-Töne drunterlegen, Logos einbauen und Filter einsetzen.

Tipp:
Jede Sequenz sollte zwei bis drei Sekunden lang sein.

Video Editor Apps / Schnittsoftware

Es gibt eine große Auswahl kostenloser Videoschnittprogramme mit zahlreichen Bearbeitungsmöglichkeiten, die für Erstellung von Smartphone-Videos geeignet sind. Die meisten sind einfach zu bedienen und selbsterklärend.

Bei den Video-Apps gibt es eine Reihe guter Schnittmöglichkeiten. Hier empfiehlt es sich, einige kostenfreie Versionen auszuprobieren. Hat man sich für eine Video-Editor-App entschieden, ist der Kauf der kostenpflichtigen Pro-Version empfehlenswert. Diese kosten meist wenige Euros, bieten aber wesentlich mehr Varianten als die kostenlosen Versionen und sind zudem dann auch meist werbe- und logofrei.

Sowohl Software für den Desktopschnitt als auch die Videobearbeitung mit mobilen Endgeräten haben ihre Vor- und Nachteile. So sind die Bearbeitungsmöglichkeiten bei Schnittprogrammen meist vielfältiger und die Arbeit an einem großen Bildschirm ist komfortabler. Bei mobilen Endgeräten, gerade bei Smartphones, ist es zuweilen doch recht „mäusekinoartig“. Andererseits bieten die Video-Editoren erstaunliche technische Spielereien, die tolle Effekte haben, etwa der Einsatz von Themes, Filtern oder andere Tools. Wer mit mobilen Endgeräten Videos schneiden will, sollte ein Gerät mit einem möglichst großen Display wählen (Tablet oder iPad).

Einige Video-Editor-Apps bieten die Möglichkeit, aus Fotos und Videosequenzen einen Automatik-Schnitt zu erstellen. Ist das Ausgangsmaterial von optisch guter Qualität, kann man hiermit teilweise erstaunlich gute Videos „zaubern“. Einfach mal ausprobieren.

Musik-Tipp:
Bei Creative Commons Musik handelt es sich um kostenlose und frei verwendbare Musik. Über Suchmaschinen findet man im Web Listen von Anlaufstellen für CC-lizenzierte Musik. Dort steht dann beschrieben, mit welchen Bedingungen die Musik verwendet werden kann.

Praxistipps
Bewegtbilder mit Smartphones erstellen (5-teilige Serie)

 e-paper
„Video to go: Filmen mit Smart- und iPhone!“ – Tipps für Videoproduktionen mit Smartphones e-paper – Video to go

 

 

Video to go: Filmen mit Smartphones

Quick & Dirty: Video-Content mit Smartphones selbst produzieren

Mit Smartphones, egal ob IOS oder Android, lässt sich ideal Bewegtbild-Content erstellen.

Neben gutem Storytelling ist die Machart relevant. Bewegtbilder sollen Geschichten erzählen und videotechnisch interessant in Szene gesetzt werden.


Mobile Videos – Snack Content für Websites und Social Media

Videos mit Smart- und iPhone erstellen
Bewegtbild-Content: Snack Content für Websites und Social Media


Auf Plattformen und in sozialen Netzwerken boomen Bewegtbild-Inhalte auf. Tendenz steigend. Quadratisch,

Workshop: „Und Action“ – Webvideos selbst drehen und schneiden

Lernen Sie im Praxis-Workshop, kleine Filme selbst  zu produzieren. Wir zeigen, worauf es ankommt und geben Infos und Tipps für die alltägliche Arbeit.

Q-Visions Media hilft Ihnen, Video-Stories zu finden und erzählen und gibt Infos und Tipps zu Videoequipment, etwa für Smartphones, Schnittsoftware, Apps und Bewegtbild-Plattformen.

Video to go-Coaching – individuelle Beratung und Video-Training online oder vor Ort

Beim Video to go-Coaching wird die Bewegtbildproduktion mit mobilen Endgeräten (Handy, Fotokamera, etc.) inklusive Videoschnitt (mobil/Desktop) trainiert. Ziel: Kurzvideos selbst realisieren und online stellen.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns!


 „Starter-Kit“ für Smartphone-Videoproduktionen

Praxistipps
Bewegtbilder mit Smartphones erstellen (5-teilige Serie)

Übersicht:
Teil 1: Video to go – Praxistipps für das Filmen mit Smart- und iPhone
Teil 2: Und Action: Webvideos selbst drehen – Praxis-Tipps „Handy-Dreh“
Teil 3: Schneiden ohne Schere –  Praxistipps „Cutten mit Video-Apps“
Teil 4: Bewegtbild-Apps – Snack Content für Social Media und Webseite
Teil 5: Mobile Cutting – Clips und Videos mit Video-Editor und Desktop-Tool erstellen


Download e-paper
„Video to go: Filmen mit Smart- und iPhone!“ – Tipps für Videoproduktionen mit Smartphones“


 

Content-Portale

Reisefernsehen.com – Reise-Videos, Reise-Infos, Reise-Tipps zu Ländern

Reisefernsehen.com ist ein Online-Reisemagazin / Reise-Portal mit Videos, Reportagen, Infos, News und Tipps zu Urlaubszielen weltweit. Mehr dazu: Reisefernsehen.com

Reisenews24.de  präsentiert Reise-Nachrichten aus allen Bereichen des Tourismus und allen Urlaubsländern der Welt. Infos: Reisenews24.de

Yachtfernsehen.com – Web-Portal rund um den maritimen Wassersport

Yachtfernsehen.com ist ein Online-Magazin rund um Segel- und Motorboote. Mehr dazu: Yachtfernsehen.com

Sailpress.com – Infos zu Seemannschaft und Sicherheit auf See

Das Online-Magazin Sailpress.com bietet Wissenswerte zum Thema Seemannschaft und Sicherheit auf See. Mehr dazu: Sailpress.com

 

Kaminholzratgeber.de – Kaminöfen, Brennholz, Tipps und Tricks

Der Online-Ratgeber Kaminholzratgeber.de informiert über Themen rund um Kaminöfen und offene Kamine: vom Selbstbau eines Kaminofens über den Holzeinschlag im Wald bis hin zum Sägen und Spalten von Brennholz und das richtige Heizen. Mehr dazu: Kaminholzratgeber.de

 

Video & Bewegtbild

Sag’s in Bildern – Content in Bewegung

Das World Wide Web ist eines der zentralen Kommunikationsmedien. Weltweit surfen Millionen Menschen durch die virtuelle Welt und nutzen deren Online-Angebote.

Rund um die Uhr können Informationen und (Bewegt-)Bilder einem breiten Publikum präsentiert werden. In Videos und Bewegbild-Animationen lassen sich dort Zusammenhänge anschaulich und ausdrucksstark darstellen.

Ob auf der eigenen Homepage, Fach-Websites oder auf Video-Portalen: Die Möglichkeiten der Bewegtbild-Präsentationen im Internet sind vielfältig.

Bewegtbild-Botschaften auf vielen Kanälen

Website, Social Media-Plattformen, Push- und Pull-Kanäle – eine Message crossmedial verbreiten. Zielgruppenadäquat und passend zum Ausspiel-Kanal.

Video Content als Bewegtbild-Visitenkarten

Video-PR und Bewegtbild-Kommunikation sind aussagekräftige Darstellungsarten, die zugleich kosteneffizient sein können.

Videos sind visuelle Visitenkarten Ihres Unternehmens. Videos gewähren unterhaltsame und informative Einblicke. Wir produzieren für Sie Bewegtbilder aller Art.


Blog-Beitrag
Mobile Videos – Snack Content für Websites und Social Media

Praxistipps
Bewegtbilder mit Smartphones erstellen (5-teilige Serie)

Download e-paper
„Video to go: Filmen mit Smart- und iPhone!“ – Tipps für Videoproduktionen mit Smartphones“

 

.